26.05.2019 – 11. Kür- und Mini-Cup in Holzgerlingen

Debüt in Holzgerlingen für die Turnerinnen der Turnschule NeckarGym Nürtingen e.V.

Am 26. Mai fand in Holzgerlingen der 11. Kür- und Mini-Cup statt. Die Turnerinnen der Turnschule NeckarGym Nürtingen e. V. feierten hier ihr Debüt und konnten mit guten Leistungen überzeugen.

Antonia Bisch und Hanna Pietsch begannen den Wettkampf am Boden. Pietsch sicherte sich mit einer hervorragenden Kür 11.8 Punkte und damit die zweitbeste Wertung. Bisch zeigte ebenfalls eine anspruchsvolle Übung, welche aber noch kleinere Unsicherheiten aufwies und erhielt 10.5 Punkte. Zum ersten Mal mussten die Turnerinnen am Sprungtisch und Stufenbarren zeigen was sie können. Beide blieben am Barren fehlerfrei. Bisch erhielt 9 und Pietsch 8 Punkte. Am Sprung gab es dann gleich zweimal einen Schreckmoment. Nach dem ersten Sprung (11,2) stürzte Pietsch beim Handstandüberschlag auf das Gerät und auch Bisch rutschte beim ersten Versuch über den Sprungtisch, erkämpfte sich aber trotzdem mit dem zweiten Sprung gute 10.2 Punkte. Am letzten Gerät, dem Balken konnte Bisch leider einen Sturz nicht vermeiden. Mit ihrer sonst aber sicher geturnten und einem perfekt ausgeführten Spreizsprung sicherte sie sich noch 9,6 Punkte. Pietsch präsentierte ihre Balkenkür sicher und sauber und wurde mit einer Wertung von 9,5 belohnt. Am Ende belegte Hanna Pietsch mit 40,5 Punkten den 11. Rang und Antonia Bisch wurde mit 39,3 Punkten 14.

Im Starterfeld der zehnjährigen trat Anna Schober für die Turnschule an. Mit einer sehr guten Wertung am Boden (11,05) wurde sie für ihre neu choreographierte Bodenkür belohnt. Am Sprung erhielt Schober für ihren solide dargebotenen Handstandüberschlag gute 10,8 Punkte. Trotz eines Sturzes bei einer einbeinigen ganzen Drehung am Balken bekam sie für ihre schöne Darbietung noch gute 8,9 Punkte. Im Gesamtergebnis des Wettkampfes errang sie einen souveränen 11. Platz.

Spieth Cup 5.5.2019 in Berkheim

NeckarGym stellt sich der DTB Leistungsanforderung

Turnschule NeckarGym e. V. erfolgreich beim internationalen Spieth-Cup in Esslingen-Berkheim

Gerätturnen weiblich: vom Nachrücker zum Gewinner, Celice Robotka sorgte mit Platz 1 für große Freude

Zum 14. Mal In Folge veranstaltete TSV Berkheim den internationalen und bundesoffenen Spieth-Cup, mit Wettkämpfen im Kür- (AK 12 bis 16+) und leistungsorientiertem Pflichtbereich (AK 7-11). Fünf Turnerinnen der Turnschule NeckarGym waren ebenfalls unter der startenden Bundesturnelite vertreten.

Die Konkurrenz war beeindruckend, viele Athletinnen der Leistungszentren aus ganz Deutschland stellten sich dem Leistungskampf. So galt es wichtige Qualifikationspunkte für eine Bundeskadernominierung sowie für die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften zu erturnen.

Für Furore sorgte die Darbietung von Celice Robotka, die ihre Chance als Nachrücker in der AK 9 optimal nutzte. Unglücklicherweise startete sie ohne Begleitung ihrer Vereinskollegin Antonia Rerich (9), die aufgrund einer Teilnehmerbegrenzung nicht die Gelegenheit bekam ihre ebenfalls ausgezeichnete Vorbereitung zu präsentieren. Die STB Kaderathletin glänzte vor allem durch ihre Auftritte am Barren (15,65 Punkte) und Balken (15,80 Punkte). An den übrigen zwei Geräten des Vierkampfs waren ihre Leistungen ebenfalls sehr beeindruckend. Mit insgesamt 59,95 Zählern holte sie sich den Sieg vor den Konkurrentinnen aus Jenzdorf und Düsseldorf.

Erfreulich auch der Auftritt von Sina Tittel in der AK 15. Sie steigerte wiedermal ihre Wettkampfleistung am Barren und lief zur Höchstform am Sprung auf. Der gekonnte Überschlag Salto mit 12,35 Punkte erreichte die zweithöchste Wertung der hochkarätigen Riege.  Leider konnte sie wegen schmerzenden Schienenbeinen die einstudierte Bodenkür nur verhalten turnen. Am Balken gelang ihr der Salto vorwärts auf dem schmalen Gerät sehr gut doch beim Salto rückwärts musste sie kurzzeitig das Gerät verlassen. Bei der anschließenden Siegerehrung durfte sich die noch Vierzehnjährige über einen hervorragenden sechsten Platz freuen.

Den Anfang machten Kim Schober AK 13 und Natalie Henzler AK 14. Schon die Teilnehmerlisten der Altersklassen versprachen ein ausgesprochen hohes Niveau. Kim Schober turnte angesichts ihres derzeitigen Trainingsstandes – sehr stark. Besonders ihre fehlerfreie und anmutige Übung am Balken verdiente großen Beifall. Eine abgebrochene Salto Kombination am Boden, was zu einem zunächst gefährlich aussehenden Sturz führte, zwang sie leider auf den letzten Platz in ihrer Riege. Natalie Henzler gelang es ihre Trainingsleistung zu übertreffen. Ein sehr guter Auftakt am Barren sowie ein souveräner Sprung konnten jedoch ihre fehlenden Akrobatikteile am Balken und Boden, bei dem extrem starken Teilnehmerfeld, nicht ausgleichen. Die neu erlernten Elemente waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht stabil genug um sie im Wettkampf zeigen zu können, so dass sie einen Platz im hinteren Starterfeld belegte. Den Sieg samt der nötigen Punktzahl für die Bundekadernominierung holte sich erwartungsgemäß die Kaderathletin Lona Häcker vom TSV Berkheim.

 Die älteste TSN Athletin Janin Finsterbusch (24) versuchte durch eine Teilnahme an diesem Wettbewerb ihre leistungsstarke Form schnell wieder zu erlangen. In der AK 16+ konnte sie gleich mehrere persönliche Erfolge, wie den wieder geturnten Salto rückwärts auf dem Balken, feiern.


 „Für die diesjährigen Bundesligisten war dieser Wettkampf eine Hauptprobe vor dem Saisonstart. Für unsere aktiven Sportlerinnen ein alt bekanntes Spiel mit neu gewonnenen Erfahrungen, Eindrücken und Erkenntnissen. Einen grandiosen Erfolg hatte unser Youngstar Celice. Es ist sehr schön, wenn man für seinen Fleiß und das viele Training mit einem solchen Ergebnis belohnt wird.“, so der Ligatrainer der TSN Boris Finsterbusch.

Aufstiegswettkampf Regionalliga 2019

Trotz eines bemerkenswerten Auftritts der Gastturnerinnen, bleibt der Start der eigenen Mannschaft in der deutschen Regionalligasaison 2019 abzuwarten.

Um einen Platz in der Regionalliga für die ab Januar 2019 nachrückende eigene Mannschaft zu sichern, ging die Turnschule NeckarGym mit einem siebenköpfigen Team aus Gastturnerinnen am 08.12.2018 in Backnang an den Start. Der erreichte Rang sechs bedeutet für den Aufstieg, bis zum Meldeschluss das Daumendrücken.

Es war ein ehrgeiziges Ziel, das die junge und unerfahrene Gasttruppe verfolgte, aber auch eine Chance, die das Startup Team, Tittel und Finsterbusch nicht unversucht lassen wollte. Motiviert und entschlossen starteten: Elisa Gnoss, Chiara Zeltmann, Sophie Spohn, Hannah Kreiser, Louisa Fock, Michelle Schweizer und Yara Berlinger um einen der vier begehrten Startplätze in der Regionalliga zu erturnen.

Die Siegertabelle zeigte bereits nach dem ersten Gerät einen fühlbaren Rückstand zu der ausgesprochen starken Konkurrenz. 30,65 Gerätepunkte waren mindestens drei zu wenig beim Wettkampf dieser Klasse. Dennoch war dies kein Grund zu übermäßiger Sorge, auf sie warteten noch drei hoch punktierte Geräte und die Mädchen waren sehr wohl im Spiel. Mit dem Balken kam wieder die Hoffnung auf ein positives Ende. 41,05 Punkte an dem Zittergerät waren ein gutes Mittelfeld. Die anmutigen und stabilen Darbietungen der Athletinnen an dem schmalsten Geräte des Kunstturnens machten ordentlich Lust auf die Auftritte am Boden.

Die eleganten Bodenküren konnten samt den präsentierten Akrobatikelementen jedoch nicht ausreichend punkten. Die Rivalinnen aus Kempten, Kassel und Lüneburg hatten ihre Riegen mit Leistungsturnerinnen, teilweise ausländischen, wirkungsvoll verstärkt und zeigten eine ungewöhnlich anspruchsvolle Akrobatik, wie Doppelsalto gebückt und anderthalb Schraube. So stellten die 40,20 Gerätezähler der NeckarGym-Turnerinnen durchaus eine beachtliche Leistung dar, konnten aber nicht verhindern, dass der Abstand auf die führenden Teams sich vergrößerte.

Die Erfahrung der deutlich älteren Gegnerinnen zeigte sich auch in der Rivalität am Sprungtisch. Hier jedoch in einer sehr geringen Ausprägung. Die hochwertigen Saltosprünge der NeckarGym konnten, trotz guter Wertungen von insgesamt 46,25 Zählern, nicht mehr viel am Endergebnis ändern. In der Endklassifikation trennten 6,20 Punkte unsere Mannschaft von dem erhoffen vierten Platz. Die Teams aus Kempten, Kassel, Lüneburger Heide und Holzgerlingen konnten über den direkten Aufstieg in die Regionalliga jubeln.

DTL Aufstieg Regionalliga am 08.12.2018 in 71522 Backnang Karl-Euerle Halle

Ein Hauch einer Chance gibt es dennoch für die Neugründer. Sollten bis zum Meldeschluss am 31.12.2018 zwei Vereine ihre Mannschaften aus einer der drei Staffeln der Regionalligasaison 2019 zurückziehen, werden die Aufstiegsanwärterinnen aus dem Relegationswettkampf nachrücken. Unsere Mädchen aus dem ehemaligen Bundesligateam müssen sich also noch einige Tage gedulden, bevor sie endgültig wissen, ob ihr kommendes Turnjahr von Einzelwettkämpfen geprägt wird.

„Die beliebten Mannschaftswettkämpfe würden den Mädchen schon fehlen, aber die Tatsache, dass nächstes Jahr dann die Leistungen der Einzelturnerinnen im Vordergrund stehen würden, halten wir nicht für nachteilig. Dass unsere Mädchen ein gut fungierendes Team sind, haben sie schon oft bewiesen, auch neulich standen sie Felsenfest miteinander und füreinander ein. Sollte der Aufstieg nicht klappen, bleiben wir zuversichtlich für die Relegation 2019, diesmal mit unseren eigenen Turnerinnen“, kommentiert der Cheftrainer Finsterbusch.

Auch wenn der sportliche Erfolg diesmal leider ausblieb, konnte sich die neue Turnschule vor einigen Funktionären der Deutschen Turnliga präsentieren und dadurch an Bekanntheit deutlich zugewinnen.

Fünf Turnerinnen am Start, drei auf dem Treppchen

 

Fünf Turnerinnen, trainiert vom Trainerteam um Susanne Tittel starteten beim Kadertest im Kunstturnforum

Das Trainerteam um Susanne Tittel brachte beim diesjährigen Kadertest des Schwäbischen Turnerbundes fünf Turnerinnen an den Start. Alessia Stahli, Antonia Bisch, Antonia Rerich, Celice Robotka, und Hanna Pietsch hatten sich in vorangegangen Wettkämpfen für diesen anspruchsvollen Wettkampf qualifiziert. Der Kadertest für 7- bis 9-jährigen Turnerinnen ist eine sehr wichtige Prüfung, die zusammen mit anderen Kriterien über die Aufnahme in den Kader des Schwäbischen Turnerbundes entscheidet.

Nach vier Stunden anstrengendem Wettkampf, in dem turnerische Basisfertigkeiten wie Beweglichkeit, Koordination und Kraft, sowie die Technikdarbietungen grundlegender Elemente im Fokus waren, standen die Ergebnisse fest. Im anspruchsvollen D2-Kadertest eroberte Celice Robotka souverän mit 89,8% der max. Punktzahl den ersten Platz. Antonia Rerich belegte den dritten Platz. Angesichts des Teilnehmerfeldes von 18 weiteren, starken Turnerinnen sind dies hervorragende Leistungen.

Erstplatzierte im D1-Kadertest war Antonia Bisch, die mit 82,8% der max. Punktzahl 22 weitere Turnerinnen hinter sich ließ. Hannah Pietsch (Platz 11) und Alessia Stahli (Platz 18) konnten ihr turnerisches Können punktgenau abrufen und zeigten eindrucksvoll, dass sie den Herausforderungen gewachsen waren.

Mit fünf gestarteten Turnerinnen und davon drei auf dem Siegertreppchen stellte das Trainerteam um Susanne Tittel  wieder einmal ihre Kompetenz in der Nachwuchsarbeit eindrucksvoll  unter Beweis.

DTL Finale

Kim Ruoff Deutscher Meister mit dem MTV Stuttgart

Am Samstag, dem 01.12. 2018 fand das DTL Finale in der 1. Bundesliga der Frauen in der MHP Arena in Ludwigsburg statt. Mit dabei auch Kim Ruoff, mittlerweile als feste Größe beim MTV Stuttgart, die mit Elizabeth Seitz alle Geräte in diesem Finale turnte. Die Mannschaft um Mannschaftführerin Kim Bui hatte alles auf dieses Finale abgestimmt um am Ende wieder ganz oben zu stehen.

Kim Ruoff DTL Finale 2018

Kim Ruoff DTL Finale 2018 in Ludwigsburg, Schwebebalken

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